Das Land Bulgarien

Wenn man über Bulgarien spricht, denken Viele an Goldstrand, Sonnenstrand und die Schwarzmeerküste. Was dem Urlauber versteckt bleibt, sind die historischen Städte, die malerischen Dörfer, die Natur mit ihrer Ursprünglichkeit, die Leute mit ihrer Kultur, Bräuche und Gastfreundschaft. Wir bieten Ihnen diese Seite Bulgariens kennenzulernen, außerhalb vom Schwarzmeer und weg vom Massentourismus.

 

Sie werden mit uns das Land anders entdecken. Im Region Nordwestens Bulgariens, von dichten Wäldern und reißenden Flüssen umgeben, eröffnen sich dem Reisenden Städte und Dörfer mit ihrer reichen historischen Vergangenheit und malerischen Landschaft.


Das Städtchen Berkovitsa

Das kleine Städtchen Berkovitsa versteckt sich im Nord-West des Balkangebirges und liegt direkt am Fuße des Berges „Kom“ (2016 m über dem Meeresspiegel). Berkovitsa zählt zu den 100 nationalen touristischen Objekten Bulgariens.

  

Die Geschichte führt zurück zum thrakischen Stamm der „Triballer“, welcher sich in der Mitte des 1. Jahrtausend v. Chr. hier ansiedelte. Die Thraken bauten an einer strategischen Stelle ihre Burg – auf dem Hügel des heutigen „Berkovsko Kale“ (515 m). Nach den Thraken kamen die Römer. Heute sind die Ruinen der Festung aus dieser Zeit unweit von der Stadtmitte zu besichtigen. Von dort aus eröffnet sich ein schöner Ausblick über Berkovitsa und des Balkangebirges.

In der Antike (1197–1207) war Berkovitsa eine Siedlung an der Straße von Sofia nach Lom an der Donau.

  

Berkovitsa war während der Herrschaft des Osmanischen Reiches von 14 bis 19 Jahrhundert eine Kreisstadt. Sie wurde erstmals im Jahr 1488 in osmanischen Dokumenten erwähnt. Nach der Befreiung von den Osmanen im Jahr 1877, blieb Berkovitsa eine Kreisstadt. Die Bevölkerung beschäftigte sich mit Landwirtschaft, Fuhrwerkstransporten und Töpferei. Berkovitsa ist berühmt für ihre Töpfer. Eines der ältesten Handwerke überhaupt und es wurde in zwei Städten Bulgariens groß ausgeübt, Troyan und Berkovitsa. Im historischen Museum von Berkovitsa sind unter anderem verschiedene Krüge, Töpfe, Vasen, Schalen und Spielzeuge ausgestellt. Heute gibt es nur noch zwei Handwerker in der Stadt, die immer noch die alte Methode praktizieren.

 

Das kleine Städtchen zählt heute 17.000 Bürger. Sie beschäftigen sich in den Bereichen Holzbearbeitung / Möbelherstellung, Metallverarbeitung / Schleifmittelherstellung, Gewinnung und Verarbeitung von rosé Marmor sowie Pflücken von Waldhimbeeren, -heidelbeeren, Bienenzucht und Honigproduktion.

 

     


    

 
 
 
 
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